Eine Netzdokumentation ist für Betreiber von Kommunikationsinfrastrukturen heutzutage ein „Muss“. Fehlt die Dokumentation, sollte deren Erstellung zeitnah und mit einem professionellen Konzept in Angriff genommen werden.

Viele Infrastrukturbetreiber haben die Wichtigkeit einer Dokumentation schon vor Jahren erkannt und mit der Digitalisierung ihrer Daten begonnen. Grosse Datenmengen allein garantieren aber noch keinen Mehrwert. Das Management und die Konsistenz der Daten sind einer der Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Geschäftstätigkeit, insbesondere für Unternehmen beziehungsweise Betreiber von Netzinfrastrukturen. Bereinigen, strukturieren und Ordnung halten mittels definierter Prozesse sind die Maximen der heutigen Zeit. Oder wie es Zukunftsforscher Matthias Horx auf den Punkt bringt: „Die 20er-Jahre werden die Dekade des digitalen Aufräumens“.

Grosse Datenmengen ohne Struktur und Mehrwert für die Unternehmen 

Die fortschreitende Digitalisierung löst die analoge Welt ab und beschert uns Daten in grossen Mengen. Daten zu speichern wird immer einfacher und beansprucht immer weniger Zeit. Vermeintlich sind sie sicher und stehen bei Bedarf schnell zur Verfügung. Aber sind sie auch so strukturiert, dass sie die Effizienz steigern? Wir kennen alle im privaten Bereich das Thema Digitalfotografie. Man dachte, mit der Digitalfotografie würde alles besser und einfacher. Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass das Speichern der Fotos in digitaler Form zwar komfortabel ist, aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt: Oftmals finden wir nicht die Zeit, die Bilder auszusortieren und sauber abzulegen. Für das strukturierte Suchen digitaler Fotografien gibt es heute Lösungen: Mittels künstlicher Intelligenz oder Tags können Bilder auf Datenbanken nach verschiedenen Kriterien wie Aufnahmeort, Gesichtserkennung, Zeitpunkt etc. gesucht und gefunden werden. Im Unterschied zur Digitalfotografie bedarf es für das Datenmanagement von Dokumentationen noch immer menschlicher Intelligenz, denn zu komplex sind die Daten für eine geordnete Suche per Tags. Anspruchsvolle Telekommunikationsinfrastrukturen findet man bei Netzbetreibern, an Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, in Spitälern, bei Verkehrsbetrieben usw. Mit viel Aufwand wurde in den vergangenen Jahren eine beachtliche Menge an Daten erfasst, wie beispielsweise von Trassen- und Rohranlagen, Schächten, Kabeln, Glasfasern, Spleißkassetten, aktiven und passiven Komponenten, Datenblättern usw. Durch den stetig steigenden Bedarf an Glasfasern werden auch Trassen- und Rohrbelegungen, inklusive Mikrorohre und Mikrokabel, sowie spezifische Dienste auf verschiedenen Wellenlängen zu immer wichtigeren Informationen, die dokumentiert werden müssen. Das gilt gleichermassen für hinterlegte Fotos, Verträge, Dienstbarkeiten oder Eigentumsverhältnisse. Nicht selten wurden solche Daten mehrfach, also redundant und/ oder in verschiedenen Systemen erfasst. Ist darum eine solche Datensammlung wertlos? Nein, auf gar keinen Fall. Aber es bedingt einen Prozess des Aufräumens und des Strukturierens. Klare Richtlinien, wie die Daten erfasst und strukturiert sein müssen, sind mehrheitlich nicht vorhanden. Der Grund ist, dass diesem Thema einerseits keine Priorität beigemessen wurde und andererseits die erforderlichen Ressourcen beziehungsweise das Knowhow mit dem Umgang solcher Datenmengen fehlten. Jedem Infrastrukturbetreiber raten wir deshalb verbindliche Richtlinien für die Datenerfassung zu definieren. Für Effizienz und Nachhaltigkeit ist dabei eine Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten empfehlenswert.

Effizienz dank Konzeption!

Gerade in der Telekommunikation sind die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Dienste sehr hoch. Allfällige Störungen an der Infrastruktur müssen schnellstmöglich behoben werden. Nebst dem kompetenten Servicepersonal wird der rasche Zugriff auf die entsprechenden Dokumentationsdaten wesentlich zur raschen Störungsbehebung beitragen. Die richtigen Daten verknüpft mit den richtigen Tools erlauben sogar, sich abzeichnende Probleme zu eliminieren, bevor die Störung überhaupt eintritt. Der Nutzen eines Konzeptes für die Netzdokumentation ist unbestritten; Normen, Strukturen, Konsistenz, Konvertierbarkeit, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit sind Eigenschaften, die es zu beachten gilt. Ebenso unbestritten ist, dass bei Infrastrukturbetreibern mit der „digitalen Ordnung“ eine klare Effizienzsteigerung stattfindet und die Unterhalts- und Betriebskosten gesenkt werden können. Aber auch bei der laufenden Planung für eine Netzerweiterung gibt es eine Effizienzsteigerung, weil aufgrund von klaren Erfassungsrichtlinien die Datenerfassung einheitlich, in einem bestehenden und gut strukturierten System zeitsparend und somit nachhaltig erfolgen kann. Ebenso verläuft der Netzbetrieb durch Dritte oder die Anbindung an einen Provider viel effizienter, weil die erforderlichen Informationen über den Erschliessungsstand eines Gebäudes oder einer Wohnung automatisiert eingeholt werden können. Damit entfällt der mühsame Prozess „Anfrage und Beantwortung“ an den Infrastrukturbetreiber gänzlich. Und nicht zuletzt bildet das Datenmaterial den Ausgangspunkt für die strategische Ausrichtung und die Erarbeitung der Grundlagen für zukünftige Investitionsentscheide. Die Dokumentation wird so zur Basis des gesamten Lifecycle-Prozesses eines Kommunikationsnetzes. Gut strukturierte und konsistente Daten sind deshalb der Schlüssel zum Erfolg!

Helltec ist der richtige Partner

Die Mitarbeitenden der Helltec Engineering AG verfügen über ein grosses Know-how und über langjährige Erfahrungen im Bereich von Netzinfrastrukturen. Dabei gehören Netzkonzeption, Projektierung und Planung sowie die Umsetzung der Projekte zu den Kernkompetenzen der Firma. Ebenso verfügt Helltec Engineering AG mit seinen Mitarbeitenden über Experten-Know-how im Bereich der Dokumentationskonzepte und Planungsdesign sowie im digitalen Netzmanagement. Für unsere Kunden ein echter Mehrwert, egal ob die Arbeiten in Eigenregie oder in einem Outsourcing erledigt werden. Helltec begleitet seine Kunden im Prozess des „digitalen Ordnens“ ganzheitlich. Dieser umfasst die Prüfung der bestehenden Daten, Schnittstellen, Prozesse und Richtlinien, das Ermitteln einer Bedarfsanalyse und die Erarbeitung eines Konzeptes. Darauf folgt das Erstellen neuer Erfassungsrichtlinien und Strukturen sowie die Definition der Arbeitsabläufe. Den Abschluss bilden die Einführung eines Prozess- und Qualitätscontrollings sowie die Schulung der Benutzer. Grosse Erfahrung bei der Projektumsetzung und umfassendes Fachwissen machen Helltec Engineering AG zum richtigen Partner für die „digitale Ordnung“ der Dokumentationsdaten von anspruchsvollen Infrastrukturen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne!